Offene Beine

Das offene Bein (lat. Ulcus cruris) ist ein Geschwür im Gewebe des Unterschenkels und entwickelt sich häufig zu einer tiefen, meist nässenden und schlecht heilenden Wunde. In den meisten Fällen werden offene Beine durch eine bestehende Venenkrankheit verursacht, zum Beispiel durch ein Krampfaderleiden oder eine Beinvenenthrombose. Auch eine krankhafte Veränderung der Arterien, etwa eine Arteriosklerose, kann ein offenes Bein nach sich ziehen.

Offenes Bein behandeln

Die Behandlung von offenen Beinen zielt zunächst darauf ab, die Ursachen des Ulcus cruris zu beseitigen. Häufig geht es darum, den gestörten Blutrückfluss in den Venen zu verbessern. Zudem muss die Wunde versorgt, gereinigt und desinfiziert werden.

Häufig kommt bei der Behandlung eines offenen Beines die Kompressionstherapie zur Anwendung. Dadurch wird der Druck in den Venen verringert und der Blutfluss wieder normalisiert. Ein weiterer Aspekt der Therapie können operative Eingriffe sein. Dabei lassen sich zum Beispiel Krampfadern operativ entfernen oder veröden (Sklerosierungstherapie).

Bei der Wundbehandlung kommen in der Regel sogenannte feuchte Wundauflagen zum Einsatz. Diese Auflagen verhindern das Eintreten von Krankheitserregern und Schmutz in die Wunde und fördern die Regeneration der umliegenden Haut. Ergänzend kann eine medikamentöse Therapie in Betracht gezogen werden.

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