Termin buchen Prendre rendez-vous
praxis@delc.ch
032 325 44 33

online termin

Brustvergrösserung in der Clinique DELC

Wenn der Busen zu klein wirkt oder die Brüste ungleichmässig ausgeprägt sind, kann eine operative Brustvergrösserung eine wirksame Methode sein, um das Selbstwertgefühl einer Frau zu stärken. Auch eine Schwangerschaft, starke Gewichtsschwankungen und der natürliche Alterungsprozess können Veränderungen der Brustform nach sich ziehen – und somit auch den Wunsch nach einer Brustvergrösserung.

Für einen überdimensionierten, unnatürlichen Silikonbusen sind Sie in der Clinique DELC an der falschen Adresse.

Hingegen begleiten wir Sie sehr gerne auf Ihrem Weg zu einer natürlich vergrösserten Brust, die zu Ihnen passt und mit Ihrer Figur harmoniert.

Der erste Schritt ist dabei ein umfassendes und offenes Gespräch, bei welchem wir Ihnen die Möglichkeiten der Brustvergrösserung aufzeigen und Sie über Methoden, Risiken und Hintergründe informieren.

“Die Brüste haben einen bedeutenden Einfluss auf das Wohlbefinden, das Selbstvertrauen und die Körperwahrnehmung einer Frau.” – Clinique DELC

Narben und Hautflecken entfernen

Table of Contents

Kurz-Übersicht

Behandlungsdauer
ca. 1 - 1 1/2 Stunden
  • Narkose
    Vollnarkose
  • Klinikaufenthalt
    1 Nacht
  • Nachbehandlung
    4 - 6 Wochen Spezial-BH
  • Arbeitsunfähigkeit
    ca. 1 Woche
  • Sport
    ca. 1 Woche, mindestens 4 Wochen kein Sport

Was ist eine Brustvergrösserung?

Die Brustvergrösserung, auch Mammaaugmentation oder Brustaugmentation genannt, ist eine der häufigsten Operationen der ästhetischen Medizin (Schönheitschirurgie). In der Schweizer Clinique DELC verwenden wir ausschliesslich qualitativ hochwertige Brustimplantate der neuesten Generation. Wir verwenden hochkohäsives Silikon, das bei einer Beschädigung des Implantats nicht auslaufen kann. Es gibt Implantate mit anatomischer oder runder Form. Unser Chirurg wird mit Ihnen zusammen das für Sie geeignetste Material herausfinden.

Unser sehr erfahrener Arzt bevorzugt die Implantation durch einen halbmondförmigen Schnitt an der Brustwarze oder in der Brustfalte und führt die Implantate unter der Drüse oder teilweise unter dem Muskel ein.

Bei dieser “Dual-plane-Technik” liegt das Implantat im oberen Teil unter dem Muskel, im unteren Teil unter der Drüse. Dadurch werden die Nachteile der subglandulären oder submuskulären Lage vermieden. Den für Sie geeignetsten Weg wird er mit Ihnen zusammen festlegen.

Nachdem das Implantat perfekt sitzt, wird der Zugangsweg mit einem selbstauflösenden Faden zugenäht. Im Anschluss wird ein straff sitzender Brustverband angelegt. Einige Tage nach dem Eingriff wird der Verband durch einen speziellen Sport-BH ersetzt, den Sie weitere vier Wochen lang tragen müssen.

Der Eingriff wird gewöhnlich unter Vollnarkose durchgeführt, die postoperative Betreuung erfolgt in unserer Klinik. Ein Eingriff in örtlicher Betäubung mit Tumeszenz-Lokalanästhesie ist ebenfalls möglich.

Der Ablauf einer Brust-OP im Detail

Anforderungen und Risiken

Für eine Brustvergrösserung gilt keine Altersbeschränkung. Sofern es der Wunsch der Patientin ist und ihr Gesundheitszustand den Eingriff erlaubt, ist eine Operation möglich.


Ablauf der Operation

Eine Brustvergrösserung dauert üblicherweise ca. 1 ½ Stunden. Die Operation findet in den meisten Fällen ambulant statt und unter Narkose oder örtlicher Betäubung. Der behandelnde Arzt wird Ihnen hier eine Empfehlung aussprechen. Sollten Sie eine Nacht in unserer Klinik bevorzugen, kann das organisiert werden.

Bei der Operation wird ein Zugang zur Brust über einen wenige Zentimeter langen Schnitt gemacht. Dieser erfolgt meistens in der Brustunterfalte, seltener an dem Warzenhof oder in der Achselhöhle. Über diese Öffnung wird das Implantat eingesetzt. Dabei muss je nach Operationsverfahren eventuell auch der Brustmuskel geöffnet werden, sofern das Implantat darunter platziert werden soll. Der Hautschnitt wird mit resorbierbaren Fäden verschlossen, die Brust durch einen Stützverband entlastet.

Wie bei jeder Operation kann es auch bei einer Brustvergrösserung zu Komplikationen kommen. Hierzu zählen Nachblutungen, Infektionen, Blutgerinnsel sowie Wundheilungsstörungen. Brustvergrösserungen sind jedoch gängige Routineeingriffe und entsprechend risikoarm.

Nachsorge und Verhalten nach Brustvergrösserung

Am Tag nach der Brustoperation kommen Sie zu uns zur Kontrolle und der Stützverband wird entfernt. 

Je nach Eingriff variiert die anschliessende Arbeitsunfähigkeit üblicherweise zwischen wenigen Tagen und zwei Wochen. Unser Arzt wird Ihnen im Vorgespräch genauere Informationen abgeben.

Wie sollte man sich nach einer Brustvergrösserung verhalten?

In den ersten Wochen nach der Operation sollte die Brust geschont werden. Für sechs Wochen muss ein spezieller Sport-BH ganztags getragen werden. Körperlich anstrengende Tätigkeiten, das Heben und Tragen von schweren Lasten sowie Saunabesuche sind zu vermeiden. Auch eine direkte Sonneneinstrahlung auf die Brust sind zu vermeiden.

In den ersten Wochen sollte ausschliesslich auf dem Rücken liegend geschlafen werden, um die Brust zu entlasten.

 

Wann  kann man nach einer Brust OP wieder schwanger werden?

Trotz schonender Operationsverfahren stellt eine Brustvergrösserung immer eine Belastung für die Brust dar. Deshalb sollte eine (erneute) Schwangerschaft für mindestens drei Monate aufgeschoben werden, damit sich das Bindegewebe um das Implantat verfestigen und die Operationswunde ausheilen kann.

Durch eine Brustvergrösserung wird die Möglichkeit zu stillen nicht beeinträchtigt. Von einem Eingriff über die Brustunterfalte geht das geringste Risiko aus, das Drüsengewebe zu verletzen.

Unsere Fachärzte & Experten für Brustvergrösserung

Publikationen

  • Validation of six noninvasive Doppler Methods for the Assesment of the left ventricular filling Pressure
    Echocardiography/ Volume 19, Issus, 24.8 July 2003
  • Extensive convexity flattening of the synthetic skull implant to overcome major scalp deficiency after
    multiple craniotomies, eingereicht September 2020

Welche Gründe sprechen für eine Brustoperation?

 

Angeborene Asymmetrien der Brüste

Mehr als die Hälfte aller Frauen haben unterschiedlich grosse Brüste und ungleiche Brustformen. Die meisten Frauen haben asymmetrische Brüste. Ungleiche Grössen oder unterschiedliche Formen der weiblichen Brüste sind aus medizinischer Sicht normal. Auch die Grösse und Position der Brustwarzen können von Brust zu Brust variieren.

Sind ungleiche Brüste sehr stark ausgeprägt, kann der optische Makel für Frauen zur seelischen Belastung werden. Wird der Leidensdruck für betroffene Frauen zu gross, kann die Angleichung der Brust eine Lösung sein. Sehr selten kann mit einer einfachen Brustvergrösserung die Asymmetrie der Brust reduziert werden. 

Normale Grössen und Formen der Brustwarzen sind die Regel. Angeborene Fehlbildungen können betroffene Patienten stark belasten. Auch die sich im Laufe des Lebens ausbildenden Fehlbildungen der Brustwarze können operativ korrigiert werden.

 

Mammaaplasie  

Die Mammaaplasie (Amastie) ist die Bezeichnung für nicht vorhandenes Brustgewebe, zurückzuführen auf eine genetisch nicht angelegte oder nicht entwickelte Brust. Die Brustwarzenhöfe sind vorhanden, aber der Brustdrüsenkörper fehlt (fast) vollständig. Da es sich um eine meist angeborene Anomalie handelt, ist ein kausale Therapie nicht vorhanden.

Im Kindesalter bleibt die Mammaaplasie unauffällig. Erst mit der fehlenden Brustentwicklung in der Pubertät wird der Befund offensichtlich und die Diagnose kann gestellt werden. Die auch als Amastie bezeichnete Wachstumsstörung kann auch nur einseitig vorliegen und würde dann zu einer Brustasymmetrie führen. Abzugrenzen ist die Amastie von dem sogenannten Poland-Syndrom, bei dem u.a. auch die Anlage für den enstprechenden Brustmuskel fehlt und daher auch bei Männern auffällt.

Der erste Schritt ist dabei ein umfassendes und offenes Gespräch, bei welchem wir Ihnen die Möglichkeiten der Brustvergrösserung aufzeigen und Sie über Methoden, Risiken und Hintergründe informieren.

Brustvergrösserung mit Silikon

Die Brustvergrösserung, auch Mammaaugmentation oder Brustaugmentation genannt, ist eine der häufigsten Operationen der ästhetischen Medizin. In der Clinique DELC verwenden wir ausschliesslich qualitativ hochwertige Brustimplantate der neuesten Generation. Wir verwenden hochkohäsives Silikon, das bei einer Beschädigung des Implantats nicht auslaufen kann. Es gibt Implantate mit anatomischer oder runder Form. Unser Chirurge wird mit Ihnen zusammen das für Sie geeignetste Material herausfinden.

Unser sehr erfahrener Arzt bevorzugt die Implantation durch Schnitt in der Brustfalte und führt die Implantate unter der Drüse oder teilweise unter dem Muskel ein. Bei dieser „Dual-plane-Technik“ liegt das Implantat im oberen Teil unter dem Muskel, im unteren Teil unter der Drüse. Dadurch werden die Nachteile der subglandulären oder submuskulären Lage vermieden. Den für Sie geeignetsten Weg wird er mit Ihnen zusammen festlegen.

Nachdem das Implantat perfekt sitzt, wird der Zugangsweg mit einem selbstauflösenden Faden zugenäht. Im Anschluss wird ein straff sitzender Brustverband angelegt. Einige Tage nach dem Eingriff wird der Verband durch einen speziellen Sport-BH ersetzt, den Sie weitere vier Wochen lang tragen müssen.

Der Eingriff erfolgt im hochmodernen Operationssaal in unserer Klinik in der Regel in Vollnarkose. Eine Operation in örtlicher Betäubung mit Tumeszenz-Lokalanästhesie ist ebenfalls möglich.

Brustvergrösserung durch Eigenfett

Frauen, die sich eine vollere Brust wünschen und über eine Brustvergrösserung nachdenken, scheuen oft vor der Vorstellung zurück, Fremdstoffe – also ein Implantat – im Körper zu tragen. In der Clinique DELC bieten wir Ihnen aber auch eine andere Methode an: Zur Aufpolsterung kann körpereigenes Fett von anderen Stellen des Körpers verwendet werden. Bei der Brustvergrösserung mit Eigenfett wurden in den letzten Jahren entscheidende methodische Verbesserungen zum einen bei der Fettaufbereitung, zum anderen bei der Injektionstechnik erzielt. 

Im Vergleich zu der Vergrösserung mit Silikonimplantaten gibt es Vor- aber auch Nachteile. Von Vorteil ist sicherlich, dass keine Narben entstehen und kein Fremdkörper eingesetzt wird. Von Nachteil ist, dass die Brust maximal um ein Körbchen vergrössert werden kann. Es braucht manchmal mehrere Sitzungen, bis dieses Ziel erreicht ist. Das Fett baut sich zum Teil wieder ab, wodurch das Volumen natürlich wieder schrumpfen kann und wieder aufgefrischt werden muss. Für sehr schlanke Patientinnen eignet sich diese Methode nicht, da sie über nicht genügend Fettdepots im Bereich des Bauches oder der Beine beispielsweise verfügen. 

Die Brustvergrösserung mit Eigenfett ist ideal für

  • Patientinnen mit typischer Fettverteilungsstörung (viel Fett beispielsweise an den Oberschenkeln und am Po und ein ganz schlanker Oberkörper mit kleiner Brust)
  • Bei Abneigung gegen Silikonimplantaten
  • Bei einer Asymmetrie der Brüste

Vor- und Nachteile einer Brustvergrösserung durch Eigenfett

Vorteile

  • Keine Narben
  • Da kein Fremdmaterial eingesetzt wird, ist eine Kapselfibrose ausgeschlossen
  • Die Brust fühlt sich nach einer Vergrösserung mit Eigenfett sehr natürlich an. Auch Narben sind nach der Operation nicht zu befürchten, weil das Eigenfett lediglich mit einer Spritze in die Brust injiziert wird und kein Schnitt wie bei Implantaten erforderlich ist.
  • Die Eigenfett-Brustvergrösserung verursacht weniger Schmerzen als eine Brustvergrösserung mit Implantaten.

Nachteile

  • Mit jeder Behandlung ist ein Zuwachs um lediglich eine halbe bis maximal eine Körbchengrösse möglich. Somit eignet sich die Operation für Frauen, die eine moderate Brustvergrösserung wünschen.
  • Soll die Brust um eine BH-Größe oder mehr zulegen, muss die Brust mit Eigenfett alle drei bis sechs Monate aufgespritzt werden, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist. 
  • Da der Eingriff meist mehrmals erfolgt, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen, summieren sich die Gesamtkosten.

Brustvergrösserung durch Implantate

Welche Implantate verwendet die Clinique DELC

Die Qualität der Implantate für die weibliche Brust ist uns sehr wichtig. Aus diesem Grund arbeiten wir mit zwei sehr guten Herstellern zusammen und bieten diese Implantate in der Clinique DELC an.

 

Welche Füllmaterialien gibt es bei den Implantaten für die Brust

Implantate, die mit Kochsalzlösung gefüllt sind, haben den Nachteil, dass Sie nicht formstabil sind und sich an der Oberfläche stärkere Falten bilden. Deshalb werden sie in Europa kaum eingesetzt. Wir benutzen diese in der Clinique DELC ebenfalls nicht.

Silikonimplantate werden seit Jahrzehnten benutzt und gelten gesundheitlich als unbedenklich. Die neueren Typen sind mit einem formstabilen Gel gefüllt, welches die gewählte Form in der Brust über Jahre erhält.

 

Die Unterschiede der Implantatoberflächen

Bei Brustimplantaten gibt es glatte oder texturierte Oberflächen. Die Texturierung erfolgt bei den meisten Herstellern mit dem Bestreuen von Salz- oder Zuckerkristallen. Je aggressiver die Texturierung desto höher ist allerdings auch das Risiko von unerwünschten Reaktionen, wie Seromen oder Doppelkapseln.

Wir gehen in der Clinique DELC keine Kompromisse ein und verwenden ausschliesslich hochwertige und deshalb auch etwas teurere Implantate der Firmen Polytech und Motiva. Achten Sie deshalb bei einer Operation unbedingt darauf, dass keine günstigen Implantate verwendet werden, die Ihre Operation zwar auf den ersten Blick günstiger machen, die aber dann teure Korrekturoperationen zur Folge haben können.

Brustvergrösserung mit Implantaten – Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Auch nach Jahren sind die neuen, hochwertigen Implantate formstabil und können in vielen Fällen 15 Jahre und länger im Körper bleiben.
  • Implantate eignen sich für Brustvergrößerungen um zwei Körbchengrößen und mehr. So ist eine Brustvergrösserung von A auf C oder sogar D möglich, was mit Eigenfett nicht erreichbar ist.
  • Die spätere Form der Brust ist mit einem Implantat sehr gut vorhersagbar.

Nachteile

  • Es kann zu Kapselfibrosen kommen. Dabei bildet sich um das Implantat herum ein Gewebe, weil es vom Körper als fremdartig erkannt und in eine Hülle „eingeschlossen“ wird. Solange die Kapsel weich bleibt, handelt es sich um einen normalen Vorgang. Erst eine Verhärtung und eine Verformung der Kapsel können zu Beschwerden führen, die operativ zu behandeln sind.
  • Besonders bei schlanken Frauen, die eine geringe Oberweite und eine dünne Deckschicht haben, wird das Implantat über dem Muskel eingesetzt. Dort können die Ränder allerdings sicht- und spürbar sein.
  • Bei ganz schlanken Patientinnen werden die Implantate hinter den Muskel gesetzt, um sichtbare Ränder zu vermeiden. Allerdings ist der Muskel nicht sehr dehnbar, weshalb keine Grössen über 300 ml eingesetzt werden können. Wünscht sich die Frau eine deutlich grössere Brust, lässt sich das Implantat auswechseln. Nach etwa einem Jahr hat sich der Muskel ausreichend gedehnt, um ein grösseres Implantat einzusetzen.

Polytech® Brustimplantate

Qualität „Made in Germany“ – Polytech® ist seit 25 Jahren als einziger deutscher Hersteller von Brustimplantaten am Markt. Mittlerweile zählt die Firma in Europa zu den führenden Herstellern. Alle Brustimplantate werden in Deutschland nach den allerhöchsten Qualitätsstandards gefertigt. Durch die permanente Zusammenarbeit mit mit Patienten und Ärzten wurden die Grundlagen für eine gleichbleibend hohe Sicherheit und Qualität der Produkte geschaffen.

Was macht jetzt die Brustimplanate von Polytech® so besonders?
Einer der häufigsten negativen Effekte bei einer Brustvergrösserung ist das Auftreten einer Kapselverhärtung, der sogenannten Kapselkontraktur. Da es sich um medizinisch nicht notwendige Eingriffe handelt versucht man dieses Risiko so klein wie möglich zu halten. Genau dafür hat die Firma Polytech® eine spezielle Oberfläche entwickelt. Diese Oberfläche der Brustimplantate ist mit einem Micropolyurethanschaum beschichtet. Diese Beschichtung ist weltweit einzigartig. Da Ziel der Verringerung einer Kapselbildung wurde absolut erreicht. Die Studienlage zeigt eindeutig, dass nach 8 Jahren die Bildung einer Kapselfibrose im Gegensatz zu normal texturierten Implantaten um 15% geringer ist und im Vergleich zu glattwandigen Implantaten sogar um 30% geringer. Man kann also zusammenfassen, dass die besondere Oberflächenstruktur deutlich weniger Kapselfibrosen entstehen lässt.

Brustimplantate Polytech

B-Lite – Die besonders leichten Implantate der Firma Polytech®

Oftmals entscheiden sich unsere Patientinnen für die B-Lite Implantate von Polytech®. Bloss was unterscheidet sie von herkömmlichen Implantaten?

Die hochmodernen B-Lite Implantate von Polytech® sind besonders leicht und wiegen bis zu 30% weniger als herkömmliche Implantate. Wie bei herkömmlichen Implantaten können auch bei den B-Lite Implantaten verschiedene Größen gewählt werden. Der Unterschied liegt lediglich in der Füllung. Es werden Mikrosphären, also kleine, hohle Kügelchen, verwendet, wodurch weniger Silikongel notwendig ist und somit das Gewicht reduziert wird. Durch das leichtere Gewicht der B-Lite Implantate wird das Brustgewebe geschont und damit auch das Risiko des Absinkens der Brust reduziert bzw. dieser Prozess verlangsamt. Das Trage- und Tastgefühl ist bei diesen Implantaten besonders natürlich. Gerade Sportlerinnen schätzen das leichtere Gewicht der B-Lite Implantate, da sie sich bei einer Brustvergrößerung davor fürchten, dass sie in ihren sportlichen Aktivitäten eingeschränkt werden oder Rückenschmerzen auftreten. Außerdem ist die Narbenheilung bei den B-Lite Implantaten besser und die Ausfallzeit nach der OP kürzer als bei herkömmlichen Implantaten.

Motiva® Implantate

Bei Motiva® hat man auf die Verwendung dieser aggressiven Oberflächen verzichtet und hat es geschafft, eine neuartige Nano-Oberfläche herzustellen, die für eine deutlich bessere Biokompatibilität sorgt. Gleichzeitig fördert die Nano Oberfläche das natürliche Zusammenspiel zwischen Brustimplantat und Brustgewebe, so dass sich das Implantat optimal den natürlichen Bewegungen anpassen kann.

Motiva Implantate - Brustvergrösserung

Durch die sehr fein definierte Oberfläche ist es möglich, die Implantate durch nun wesentlich kleinere Hautschnitte einzubringen. Das bedeutet also: kleinere, weniger sichtbare Narben. Durch die gleichmässige Hülle ohne „dünne Stellen“ ist das Implantat stabiler und hält länger.

Risiken von Brustimplantaten

 

Wie wirkt sich die Brustvergrösserung auf das Krebsrisiko aus?

Durch eine Brustvergrösserung wird das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, nicht beeinflusst. Die empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Brustkrebs können ohne Bedenken wahrgenommen werden; Brustimplantate beeinträchtigen das Ergebnis der Mammografie nicht.

Während der Mammografie-Untersuchung wird die Brust stark zusammengepresst, wodurch sich das Risiko erhöht, dass die äussere Hülle des Implantats einreissen kann. Da die modernen Silikonimplantate keine flüssigen Inhalte haben, ist ein Auslaufen des Silikongels in das umliegende Gewebe nicht möglich..

 

Kann es vorkommen, dass das Implantat ausgetauscht werden muss?

Die häufigste Komplikation, die nach dem Einsatz eines Brustimplantats auftreten kann, ist die Kapselfibrose. Sie stellt sich in vier bis acht Prozent aller Brust-OPs ein. Bei der Kapselfibrose bildet sich übermässig viel Bindegewebe um die Brustimplantate und verhärtet diese. Hieraus ergibt sich keine gesundheitliche Gefährdung – aber die Schmerzen und das Spannungsgefühl in der Brust können belastend sein. Das versteifte Bindegewebe kann ausserdem die Form der Brust verändern, ebenso wie Schwangerschaft, Stillzeit, Gewichtsreduktion oder ein altersbedingt erschlaffendes Bindegewebe. In diesen Fällen kann das Implantat problemlos ausgetauscht und die Brust erneut angepasst werden..

Beratungsgespräch für Brust-OP vereinbaren

Standort Biel

Marktgasse 17
2502 Biel
Tel. 032 325 44 33

Online Termin buchen

Standort Grenchen

Solothurnstrasse 65
2540 Grenchen
Tel. 032 552 33 33

Online Termin buchen

FAQ – Häufige Fragen zum Thema Brustvergrösserung

 

Spürt man die Implantate in der Brust?

Brustimplantate werden entweder über dem unter oder über dem Brustmuskel eingesetzt. Wird es unter den Brustmuskel eingesetzt, liegt es nicht so dicht unter der Haut, als bei einer Platzierung auf dem Brustmuskel. Besonders bei Frauen, die nicht viel „auf den Rippen haben“, lässt sich ein Implantat auf dem Brustmuskel später leichter erfühlen oder erkennen. In diesem Fall wird die Lage unter dem Brustmuskel bevorzugt.
Ebenso wichtig, wie die Position des Implantates auf oder unter dem Brustmuskel ist die Wahl der richtigen Grösse. Viele Frauen möchten aus unterschiedlichen Gründen gerne so viel wie möglich an Brust dazubekommen. Sind die Implantate für die anatomischen Voraussetzungen zu gross, wirkt die Brust nach der Operation zu prall und fühlt sich zu hart an. Den gleichen Effekt könnten runde Implantate erzielen, die zum Beispiel dann eingesetzt werden, wenn eine Frau Wert auf ein betontes Dekolleté legt.

Wenn der Busen nach der Brustvergrösserung besonders natürlich aussehen soll, werden sogenannte tropfenförmige Implantate verwendet. Sie ähneln der natürlichen Brust am meisten und sind in verschiedenen Grössen wählbar. 

Nach der Heilungsphase, in der die frisch operierte Brust besonders empfindlich ist, wird sie sich bei einem gut gewählten Implantat wie eine „natürliche“ Brust anfühlen. Wenn die Grösse des Implantats anhand den körperlichen Gegebenheiten ausgewählt und es vorteilhaft platziert wurde, ist es weder zu erkennen noch zu ertasten.

Um eine ungestörte Wundheilung zu fördern, gilt es, in den ersten Wochen und Monaten auf einige Dinge zu achten. Dazu gehören nicht nur die Schlafposition, sondern auch das Vermeiden von belastenden Arbeiten oder Bewegungen. Wenn alles komplikationslos verheilt ist, wird sich die Brust nach der Vergrößerung gut und natürlich anfühlen.

Kann ich trotz Brustimplantaten ein Baby stillen?

Für die Brustvergrösserung wird ein Implantat in der gewünschten Grösse verwendet und es wird in den meisten Fällen unter den Brustmuskel geschoben. Diese Methode ist nicht nur diejenige, die für ein sehr schönes Ergebnis sorgt, sondern auch eine, bei der die Brustdrüse nicht funktionell beeinträchtigt wird. Das ist für Frauen, die eine Schwangerschaft planen und das Baby stillen wollen, die wichtigste aller Fragen. 

Die Brustdrüse ist für die Milchproduktion zuständig, sie wird durch das Unterschieben des Implantates ein wenig nach vorne geschoben. Keinesfalls sollten Frauen mit Kinderwunsch eine Brustvergrösserung über den Bereich der Brustwarze vornehmen lassen. 

Wie lange bis ich nach der OP wieder Sport treiben kann?

Sie sollten auf körperliche Anstrengung und Sport in den ersten sechs Wochen nach der Operation verzichten. Wichtig ist, dass kein Schweiss die Wundheilung behindert. Deshalb sollte nicht nur auf Sport und andere schweisstreibende Tätigkeiten verzichtet werden, sondern auch auf längere Aufenthalte in sommerlicher Hitze. Da der Kreislauf natürlich wieder in Schwung kommen soll, können in den ersten Wochen Spaziergänge in gemässigtem Tempo gemacht werden.

Wer nach sechs Wochen wieder beginnt, Sport zu treiben, sollte unbedingt einen gut sitzenden Sport-BH tragen, der stark stützt und Bewegungen abfangen kann. Die Implantate müssen erst in das Gewebe einwachsen. Daher sollte bis zu einem halben Jahr nach der Operation nicht auf diese stark stützenden BHs beim Sport verzichtet werden.

Sport, der die Brustmuskulatur stark beansprucht, wie Liegestützen oder Kraftsport, aber auch Schwimmen, sollte im ersten Vierteljahr nach der Operation vermieden werden. Auch bei Sportarten, die mit starker Erschütterung der Brust einhergehen, wie Joggen, Aerobic oder Zumba darf der Einstieg nur langsam erfolgen. Grundsätzlich ist die Eigenverantwortung der Patientin gefragt: Lieber noch ein bisschen länger mit dem Sport abwarten, als das schöne Ergebnis der Brust-OP zu gefährden.

Medikamente und Brustoperationen

Gibt es Medikamente die ich vor/während/nach der OP nicht nehmen darf?

Ist aus medizinischen Gründen die Einnahme blutgerinnungshemmender oder blutverdünnender Medikamente notwendig, müssen diese rund zwei Wochen vor der Operation durch Heparin-Spritzen ersetzt werden.

Zahlreiche „harmlose“ Grippe- und Schmerzmittel führen zu einer Blutverdünnung, da sie Acetylsalicylsäure oder Acetylsalicylat enthalten. Solche Medikamente müssen ebenfalls mindestens zwei Wochen vor einer Operation abgesetzt werden, da bereits eine einzige Tablette die Blutstillung sehr negativ beeinflussen kann. Schilddrüsenhormontabletten, blutdrucksenkende Medikamente oder Herzmittel dürfen mit einem Schluck Wasser auch am Operationstag eingenommen werden.

Rauchstopp

Rauchen reduziert die Durchblutung des Gewebes und kann daher die Wundheilung verzögern, bzw. Wundheilungsstörungen hervorrufen. Dies kann zu einem schlechteren ästhetischen Ergebnis führen. Wir empfehlen, mindestens zwei Wochen vor der Operation und für mindestens vier Wochen danach auf das Rauchen verzichten.

Was nach der Brust-OP zu beachten ist

Verband

Die Wunden werden bis zur Nahtentfernung mit sterilen Verbänden bedeckt, zur Ruhigstellung und Stützung wird ein straff sitzender BH für vier bis sechs Wochen Tag und Nacht angelegt. Um Spannungen an den Wundrändern zu vermeiden, wird die Wunde zusätzlich mit einem Nahtpflaster (Steristrip) verklebt. 

In jedem Fall können nach dem Eingriff vorübergehend Blutergüsse, Schwellungen oder ein Spannungsgefühl Wochen lang – in seltenen Fällen mehrere Monate – andauern. 

Nahtentfernung

Das Nahtmaterial wird zwischen dem zehnten und vierzehnten Tag entfernt.

Thromboserisiko

Abhängig von der Ausgangssituation, von Vorerkrankungen sowie vom Umfang der Operation kann das Thromboserisiko erhöht sein. Dadurch kann eine Thrombosephrophylaxe über fünf bis zehn Tage notwendig sein. 

Gefühlsstörungen

Nach Eingriffen ist es normal, dass für eine gewisse Zeit eine Gefühlsminderung vorhanden ist, diese normalisiert sich meist nach einigen Monaten, selten können lokalisierte Restgefühlsstörungen zurückbleiben.

Medikamenteneinnahme

Auch nach der Operation sollten folgende Medikamente für zwei Wochen nicht eingenommen werden: gerinnungshemmende oder blutverdünnende Medikamente sowie Grippe- und Schmerzmittel, die Acetylsalicylsäure enthalten.

Allgemeine Maßnahmen

In den ersten vier bis sechs Wochen ist darauf zu achten, hauptsächlich in Rücken- oder leichter Seitenlage schlafen, jeglicher Druck auf die Brust ist zu vermeiden. Duschen und Baden ist erst nach Entfernung des Nahtmaterials wieder erlaubt. Heisse Bäder, Sauna, Infrarotkabine oder Sonnenbäder sollten vermieden werden. 

Eine UV-Bestrahlung der Haut (Sonne, Solarium) ist erst nach dem Verschwinden sämtlicher Blutergüsse erlaubt. Narben dürfen erst der UV-Strahlung ausgesetzt werden, wenn sie nicht mehr gerötet sind, da es sonst zu einer Pigmentierung kommt. Narben können durch Gewand, Camouflage oder Sonnencremen mit hohem Lichtschutzfaktor (Sun Blocker) vor der Sonne geschützt werden.

Bitte besprechen Sie JEDE MEDIKATION unbedingt mit dem behandelnden Arzt im Beratungstermin.

Für wen ist eine Brustoperation mit Silikonimplantaten nicht zu empfehlen?

  • Schwangere Patientinnen
  • Patientinnen mit Autoimmunerkrankungen A
  • Allergien gegen die verwendeten Materialien – hier empfiehlt sich die Brustvergrösserung mit Eigenfett
  • Frauen unter 18 Jahre