Pigmentstörungen

Von einer Pigmentstörung ist die Rede, wenn die Bildung von Farbpigmenten (Melanin) gestört ist. Wenn die Haut durch einen Melaninüberschuss stärker gefärbt ist als normal, liegt eine Hyperpigmentierung vor. Ist sie schwächer gefärbt, spricht man von Hypopigmentierung oder Depigmentierung. Ausgelöst werden können Pigmentstörungen durch erbliche Faktoren, zum Beispiel bei Sommersprossen, der Weissfleckenkrankheit oder bei Albinismus. Auch mechanische Einflüsse, Kälte oder Wärme können zu Pigmentstörungen führen, ebenso gewisse Medikamente, Kosmetika sowie hormonelle Veränderungen.

Pigmentstörungen behandeln

Eine Pigmentstörung ist in vielen Fällen harmlos und erfordert keine Therapie. Aus kosmetischen Gründen empfinden jedoch viele Menschen eine veränderte Hautfärbung als seelisch belastend. In dem Fall ist es unter Umständen empfehlenswert, die Pigmentstörung behandeln zu lassen – gegebenenfalls psychologisch. Wir verfügen heutzutage über zahlreiche Optionen, wie Laser, Peeling usw.

Eine durch Medikamente verursachte Pigmentstörung erfordert keine besondere Behandlung: Die Verfärbungen der Haut bilden sich langsam wieder zurück, wenn Sie die entsprechenden Medikamente absetzen. Dieser Vorgang kann allerdings Monate oder auch Jahre dauern.

 

Wenn Sie von einer Pigmentstörung in Form einer Depigmentierung betroffen sind, also nicht genügend pigmentbildende Zellen (Melanozyten) besitzen, kann UV-Licht bei Ihnen ungehindert in tiefere Hautschichten eindringen. In diesem Fall ist eine vorbeugende Therapie ratsam, bei der die betroffene Haut durch entsprechende Produkte vor UV-Licht schützen und direkte Einstrahlung der Sonne sowie Besuche im Solarium meiden.

Ist Ihr Hautbild verändert? Besuchen Sie die Spezialisten der Clinique DELC – wir finden heraus, ob eine Pigmentstörung vorliegt, und kennen die passenden Behandlungen.