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Botoxbehandlung - Falten mit Botox entfernen lassen

Ziel einer Faltenbehandlung mit Botox im Gesicht ist es, die natürliche Ausstrahlung zu erhalten und ein jugendliches, frisches und erholtes Aussehen zu erreichen. 

Was ist Botox?

Botulinumtoxin (umgangssprachlich Botox) wird aus dem Bakterium Clostridium botulinum gewonnen. Seit den 1980er Jahren wird Botulinumtoxin zur Glättung von Falten eingesetzt. In den Händen eines ausgebildeten Facharztes ist das verschreibungspflichtige Medikament weitgehend ungefährlich. Der zweite Teil des Begriffes leitet sich vom lateinischen Wort toxicum (Gift) ab. Und tatsächlich ist Botulinumtoxin ein hochwirksames Gift. Allerdings: Botox wird sehr gering dosiert und kann ausserdem nicht in den Kreislauf gelangen. Eine Vergiftung ist somit nicht möglich, weshalb das Wort Botulinumtoxin oft durch Botulinum ersetzt wird. Dabei handelt es sich um ein seit ca. 2006 zugelassenes Arzneimittel.

Kurz-Übersicht

Behandlungsdauer
Botox/Filler ca. 20-45 Minuten
  • Narkose
    örtliche Betäubung
  • Klinikaufenthalt
    ambulant
  • Nachbehandlung
    keine
  • Arbeitsunfähigkeit
    keine
  • Sport
    sofort möglich
  • Kosten
    ab CHF 400.--
    (je nach Menge und Anzahl Zonen)

Inhaltsverzeichnis

Volle Lippen - Clinique DELC

Wie wirkt Botox im Körper

Botulinumtoxin blockiert einen für die Muskelkontraktion nötigen Botenstoff. Die Reizübertragung zwischen Nerv und Muskel wird unterbrochen.

Das flüssige Medikament wird im Abstand von wenigen Millimetern in den jeweiligen Muskel injiziert und entspannt ihn. Je nach Patient verschwinden feine Fältchen meist vollständig. Die stärker ausgeprägten Falten verlieren an Tiefe und werden deutlich gemildert.

Botox Faltenbehandlung – Der Ablauf

Was passiert bei dem Eingriff? 
Für den Eingriff ist keine spezielle Vorbereitung notwendig. Um festzustellen, welcher Muskel die Falten verursacht, schneidet der Patient genau die Grimassen, die zu seiner täglichen Mimik gehören. Das Medikament wird dann in die sogenannte mimische Muskulatur injiziert, knapp unter der Haut. Die Dosierung ist streng festgelegt.

Wie lange dauert die Prozedur?
Der Eingriff wird immer ambulant durchgeführt. Er dauert nur ein paar Minuten und ist komplikationsarm. Die Muskeln brauchen nun Zeit, um das Medikament aufzunehmen und an sich zu binden.

Ist eine Botox-Behandlung schmerzhaft?
Der Arzt verwendet für die Injektion besonders dünne Nadeln, so dass das Ganze nur wenig schmerzt.

Gibt es eine Ausfallzeit nach der Behandlung?
Nach der Behandlung sollte man körperliche Anstrengung meiden, damit die Muskeln Zeit haben, das Medikament aufzunehmen und an sich zu binden. Sie sind aber sofort wieder gesellschaftsfähig und können zur Arbeit gehen.

Wie lange ist der Eingriff sichtbar?
Ein erster Behandlungseffekt tritt nach ca. 48-72 Stunden ein. Er erreicht seinen Höhepunkt nach ein bis zwei Wochen und hält je nach Patient ca. 4-6 Monate an.

Welche Art von Falten können mit Botox behandelt werden?

  • Zornesfalten (Längsfalten an der Glabella)
  • Sorgenfalten (Querfalten der Stirn)
  • Krähenfüsse (Fältchen beim Zusammenkneifen der Augen)
  • Längsfalten am Hals
  • herabgesunkene Mundwinkel
  • starke Grübchen am Kinn
 

Tipp: Das Thema Vorbeugen ist auch in der ästhetischen Dermatologie angekommen und so entscheiden sich immer mehr unter 30-jährige, den Falten mit Botox vorzubeugen. Je früher mit der Behandlung begonnen wird, umso natürlicher sehen die Ergebnisse längerfristig aus. Aber auch wenn sich die Falten schon stark eingegraben haben, erreicht man noch sehr schöne Ergebnisse. 

Schöne Haut - CLINIQUE DELC

Wie lange hält die Wirkung von Botox an?

In den meisten Fällen tritt der Behandlungseffekt nach 48-72 Stunden ein. Der maximale Effekt wird nach 1-2 Wochen erreicht. Selten kann es bis zum Einsetzen der Wirkung auch etwas länger dauern. Die Blockade an der Uebertragungsstelle zwischen Nerv und Muskel hält in der Regel zwischen 4-6 Monate.

Botox oder Hyaluron – Was ist besser gegen Falten ?

Botox und Hyaluron haben ganz unterschiedliche Funktionen in der ästhetischen Medizin. Botox entspannt überaktive Muskulatur. Das ist die Muskulatur, die das Gesicht zusammenzieht und eine verkrampfte, teilweise böse oder auch müde Mimik schafft. Botox ist sozusagen ein Weichzeichner und entspricht damit gar nicht seinem Ruf, ein starres, angespanntes Gesicht zu machen.

Hyaluron ist ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes. In der Schönheitsmedizin wird es als Filler eingesetzt, der das abgebaute Fettgewebe ersetzt und den Volumenverlust ausgleicht. Damit werden Falten quasi von unten aufgefüllt und die Haut wird geglättet. Botox und Hyaluron ergänzen einander und werden oft auch gemeinsam eingesetzt, etwa bei der Marionettenfalte, der Nasolabialfalte oder auch den Wangenfalten.

Warum braucht es beides zusammen? Gleicht man nur den Volumenverlust aus und füllt die Falte mit Hyaluron, bleibt der Muskel unverändert aktiv. Die Folge ist, dass das Hyaluron entweder nach unten oder nach oben gedrückt wird und die Falte nach kurzer Zeit wieder da ist. Deshalb ist es wichtig, in der Behandlung auch Botox zu verwenden, um die Muskulatur zu entspannen.

Botox gegen übermässiges Schwitzen (Hyperhidrose)

Botulinumtoxin ist ein Protein des Bakteriums Clostridium, das die Schweissfreisetzung verhindert. Die Wirkung wird direkt an den Schweissdrüsen entfaltet, indem das Protein gezielt die Nervenimpulse (Botenstoff: Acetylcholin) zur Schweisssekretion blockiert. Die Wirkung setzt nach wenigen Tagen ein und hält bei der Hyperhidrose-Behandlung zwischen 6-12 Monate. Es wird eine längere Wirkung bei wiederholter Anwendung beobachtet.

Die Behandlungsmethode mit Botox ist deshalb nicht dauerhaft und muss in regelmässigen Abständen wiederholt werden. Operative Behandlungsmethoden, wie die Schweissdrüsenexzision sind nebenwirkungsreich und mit einer längeren Abheilung verbunden. Das MiraDry Verfahren ist ein nicht-operatives und dauerhaftes Verfahren gegen Hyperhidrose und übermässiges Schwitzen unter den Achseln. Hierbei wird präzise kontrolliert elektromagnetische Energie in die Achselschweissdrüsen geleitet. Durch die entstehende thermische Energie werden die Schweissdrüsen verödet. Ein Kühlsystem schützt während der Hyperhidrose Behandlung das Gewebe vor Hitzeschäden. Nach der Behandlung ist das Achselschwitzen sofort deutlich reduziert.

Ist Botox giftig? Mythen und Realität

 

Mythos 1: Von Botox bekommt man ein starres Gesicht

Bei richtiger Anwendung bei einem geschulten Facharzt passiert das definitiv nicht. Der Trend zum übermässigen Einsatz von Botox stammt aus Amerika, hat aber Europa in dem Ausmass nicht erreicht. Ziel der Behandlung ist ein jüngeres, entspannteres Aussehen durch eine Reduktion der Falten ohne Beeinflussung der individuellen Mimik. Wenn man nicht sieht, dass etwas gemacht wurde und man gefragt wird, ob man in den Ferien war, wurde gut gespritzt.

Mythos 2: Bei einer Ueberdosierung bleibt man dauerhaft gelähmt

Botox bewirkt keine Lähmung, sondern lediglich eine vorübergehende Entspannung des Muskels. Bei einer Ueberdosierung kommt es zu einer ungewünschten Einschränkung der Mimik, die aber auch nur temporär ist. Da die Substanz innerhalb eines Jahres vollständig und rückstandslos im Körper abgebaut wird, ist eine dauerhafte Lähmung eines Muskels nicht möglich.

Mythos 3: Botox ist auch zur Behandlung von Migräne geeignet

Das ist richtig. Botox ist zur Behandlung von Migräne geeignet und auch zugelassen. Durch die Entspannung der Muskulatur können manche Formen von Migräne abgeschwächt oder sogar ausgeschaltet werden.

Mythos 4: Botox ist auch zur Behandlung übermässiger Schweissproduktion geeignet

Auch das ist richtig. Botox blockiert die Informationsübertragung an Muskel und Schweissdrüse und hemmt somit die Muskelaktivität bzw. die Schweissproduktion. Angewendet wird diese Therapieform an den Achseln, an Hand- und Fussflächen. Die Wirkung hält zwischen 6-12 Monate an. 

Mythos 5: Nach mehreren Behandlungen ist Botox unwirksam

Diese Aussage ist falsch. Falten entstehen durch die Knickung der Haut durch den Muskel. Die Falte wird umso tiefer, je länger die Muskelaktivität anhält. Durch den Einsatz von Botox kann also Zeit gewonnen werden, da es zwischenzeitlich zu keiner weiteren Vertiefung der Falte kommt. 

Mythos 6: Von Botox kann man abhängig werden

Das ist nicht richtig, denn Botox besitzt kein körperliches Suchtpotential. Ein psychologischer Gewöhnungseffekt ist jedoch möglich.

Mythos 7: Die Langzeitwirkung von Botox ist unbekannt

Da es sich um ein Eiweiss (Protein) handelt, das in sehr geringen Mengen gespritzt wird und das vom Körper vollständig abgebaut wird, sind keinerlei Langzeitfolgen zu erwarten. 

Risiken und Nebenwirkungen bei Botox-Behandlungen

Nebenwirkungen treten bei einer Botox-Behandlung eher selten auf. Durch die Injektion kann es an den Einstichstellen zu Rötungen, Schwellungen und blauen Flecken (Hämatomen) kommen. Ausserdem kann die Injektion einen leicht brennenden Schmerz verursachen.

Wird in einer zu hohen Dosis gespritzt, kann dies in einer starken Einschränkung der Mimik resultieren.

Was kostet eine Botoxbehandlung?

BEHANDLUNGSPREISE – PRO SITZUNG IN CHF

Eine Zone (Glabella od. Lachfalten od. Kinn etc) ab 400.–
Zwei Zonen (Glabella + Lachfalten etc.) ab 600.–
Oberes Gesicht ab 700.–
Ganzes Gesicht ab 800.–

Die Preise sind abhängig von der Tiefe der Falten und somit der Menge, die gespritzt wird.

Botox Schwitzen Fr. 900.– 

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