Pigmentflecken
unter der Lupe
Definition
Leber- und Pigmentflecken sind angeborene oder später auftretende pigmentierte Fehlbildungen der Haut. Man nennt sie auch Muttermale oder Naevi. Fast jeder junge Erwachsene hat mehrere Muttermale auf der Haut. Manche Menschen kommen schon mit recht auffälligen Muttermalen zur Welt, die sich in Grösse, Form, Farbe und Textur unterscheiden können. Am wichtigsten ist, die Muttermale immer wieder auf ihr Aussehen und ihre Beschaffenheit hin zu überprüfen. In unserer Praxis können wir feststellen, ob das Muttermal weiterhin gutartig ist oder ob die Gefahr besteht, dass es sich zu einer Krebsgeschwulst entwickelt.
Die Anlage zur Entwicklung von Muttermalen wird häufig vererbt. Es kommt aus ungeklärter Ursache zu einer Anhäufung von Pigmentzellen an einer Stelle.
Symptome
Muttermale sind nicht ansteckend, tun nicht weh und jucken auch nicht. Im Grunde sind sie harmlos; sie können sich aber ohne erkennbare äußere Ursache zu Krebsgeschwülsten entwickeln.
Therapie
Mit speziellen Lupen (Naevoskop) werden Muttermale vom Melanom unterschieden. Auffällige Muttermale werden mit einer Digitalfotokamera in mikroskopischer Auflösung fotografiert und für eine spätere Verlaufskontrolle archiviert. Mit der computergestützten Diagnostik kann präzise erkannt werden, ob es sich um bösartige Veränderungen handelt oder nicht.
Entfernt werden die Muttermale durch einen chirurgischen Eingriff oder durch den Laser. Die Laserbehandlung ist vor allem im Gesicht angezeigt, da dadurch ästhetisch adäquate Resultate erzielt werden können.
Unter die Lupe genommen – Warzen, Muttermale, Leberflecken (pdf, 31 KB)


